Werk

Iris Weigel, *1987, lebt und arbeitet in Karlsruhe (D) und Wien (A)

Das Individuum im Spiegel des Kollektivs – auf der Spurensuche nach dem Undefinierten und Ungewohnten, der Nonkonformität und Randerscheinungen, gestaltet Iris Weigel Objekte, Rauminstallationen und szenografische Interventionen mit phantastischem Überbau. Diese beziehen sich häufig auf historische Ereignisse oder mythologische Erzählungen und werden in einen aktuellen Kontext gebettet. Schwerpunkt der einzelnen Projekte ist die Verbindung aus wissenschaftlicher Recherche und künstlerischer Umsetzung. Während Lobeshymnen aus Duschbrausen erklingen und die Grenze zwischen Schein und Sein verschmilzt, sich freundliche Spielinstruktionen als suggestive Handlungsanweisungen entpuppen und zum Leben erweckte Holzkonstruktionen summen und husten, werden Partizipierende für einen Moment Bestandteil eines kuriosen Spektakels. Bei den Projekten handelt es sich sowohl um Einzel- als auch Kollaborationsarbeiten. Ausstellungsteilnahmen und Interventionen fanden unter anderem im Rahmen der International Biennial Brno in der Moravian Gallery Brno, der Luminale in der Naxoshalle Frankfurt, den Frankfurter Positionen im Mousonturm Frankfurt, der International Theatre Convention und den ARD Hörspieltagen im ZKM Karlsruhe statt.